Aktuell - Kulturelles aus der Region

Kulturelles aus der Region

 

 

Endlich wieder Führungen!

Das Museumsquartier Osnabrück bietet jeden Samstag und Sonntag um 14:00 Uhr virtuelle Führungen durch die Nussbaum-Sammlung an. Die Führungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt per E-Mail.

Genauere Informationen und die Details zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.museumsquartier-osnabrueck.de/

 

 

Außerdem:

 

 

Mit „Sisyphos“ gegen Corona
Ulrike Hamm präsentiert Marvin Knopfs Werk in der „ein-bild-galerie“ des Diözesanmuseums

Osnabrück. Das Diözesanmuseum Osnabrück setzt sein Projekt „ein-bild-galerie“ mit dem Gemälde „Sisyphos“ von Marvin Knopf fort. Die Auswahl traf die Vorsitzende des Museums- und Kunstvereins Osnabrück, Dr. Ulrike Hamm, als externe Kuratorin, die sich damit für den Träger des Osnabrücker Kunstpreises 2020 entschied.

 

Marvin Knopf gehe es weniger um das Endergebnis als vielmehr um den Prozess des Malens, heißt es in der Erläuterung. Die Farbe der ungrundierten Leinwand werde zum integrativen Part des Werkes, für das der Künstler Bleistift, Öl, Acryl, Kreide, Sprühfarben und Collage-Elemente zu einem abstrakten Gebilde aus Farben, Linien und Formen zusammenfüge.

Knopfs „Sisyphos“ wird vom Montagmittag, 3. Mai, an für eine Woche im Schaufenster neben dem Eingang zum Forum am Dom sowie im Internet zu sehen sein, heißt es in einer Pressemitteilung des Museums. Digital gewähre die „ein-bild-galerie“ darüber hinaus einen guten Einblick in die ebenso reiche wie vielfältige Kunstszene der Region, denn nach wie vor würden hier alle seit dem 1. Dezember ausgestellten Arbeiten präsentiert (www.ein-bild-galerie.de). Der Erlös aus dem Verkauf der Werke geht in vollem Umfang an die beteiligten Künstler.

 

 

Außerdem: 

 

 

RNDM - Weiß auf Weiß

Verlängert bis zum 16. Mai 2021!

 

Im KunstQuartier zeigen Katja Staats und Jens Raddatz zum Jahrestag des ersten Corona-Lockdowns Siebdrucke und Scherenschnitte. Dabei nähern sich beide Künstler ihrem gemeinsamen Thema auf sehr unterschiedlichen Wegen. 

Katja Staats zeigt filigrane Scherenschnitte auf weißem Papier. Sie hat Jugendliche aus den Ateliergruppen ihrer privaten Kunstschule in Buchholz in der Nordheide gebeten, Fotos zur Verfügung zu stellen, die während des ersten Lockdowns mit dem Handy entstanden sind. Alle Fotos sind authentisch – keines wurde für das Ausstellungsprojekt angefertigt. Staats‘ Ziel ist das Sichtbarmachen was unsichtbar war – trotzdem bleiben auch diese Bilder für den Betrachter zunächst kaum greifbar: Aus weißem Papier geschnitten und vor der weißen Wand gehängt bedarf es der genauen Beobachtung, um die verfremdeten Motive zu erfassen. 

Jens Raddatz zeigt großformatige Siebdrucke mit weißer Farbe auf weißem Papier. Er hat sich dem Thema „Fake News“ während der Coronapandemie angenommen und zeigt in seinen Arbeiten auf erstaunliche Weise, wie aus vagen Meinungen Postulate werden. Positionen der politischen Machtausübung oder auch der Einflussnahme durch die Querdenken-Bewegung werden thematisiert. 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einer künstlerischen Einlassung von Ingo Clauss, Kurator am Museum Weserburg, Bremen. Es findet am Samstag, den 10.04.2021 ein Scherenschnittworkshop mit Katja Staats (unter Vorbehalt, max. 12 Teilnehmer*innen) im Kunstquartier statt.